Die 80. Landessynode tagt von Freitag, 16. Januar, bis Dienstag, 20. Januar, in Bonn, fünf Tage lang statt bisher sechs Tage. Sie ist das oberste Leitungsgremium der gut zwei Millionen Mitglieder zählenden Evangelischen Kirche im Rheinland.
184 stimmberechtige Mitglieder aus 34 Kirchenkreisen, die zur Evangelischen Kirche im Rheinland gehören, bilden die rheinische Landessynode 2026. Aus dem Kirchenkreis An der Agger sind dabei: Superintendent Michael Braun, Pfarrer Marc Platten, Ekkehard Giehl und Stephanie Schönborn. Die Synode beginnt am Freitag, 16. Januar, um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche (Kaiserplatz 1, 53113 Bonn).
Übertragung live im Internet
Der Eröffnungsgottesdienst in der Bonner Kreuzkirche (neben dem Hofgarten) und die öffentlichen Plenarsitzungen der Synode werden auf landessynode.ekir.de live übertragen. Der Gottesdienst wird gehalten von Annette Vetter, Sammy Wintersohl und Prof. Dr. Narku Laing. Auf der Website finden sich auch Informationen zur Tagung, darunter der vorläufige Tagungsplan.
Präses Dr. Thorsten Latzel wird seinen „Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse“ am Freitag, 16. Januar, ab etwa 15 Uhr vor den Synodalen abgeben. Die erste Plenarsitzung der 80. ordentlichen Landessynode, die im Maritim Hotel Bonn (Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 1, 53175 Bonn) tagt, beginnt um 14.30 Uhr. Sie kann per Livestream verfolgt werden.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger spricht ein Grußwort
Am Samstag, 17. Januar, werden in der zweiten Plenarsitzung ab etwa 9.30 Uhr Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Grüße überbringen. Auch diese Plenarsitzung wird gestreamt.
Finanzen: 31,8 Millionen Euro müssen eingespart werden
Sinkende Kirchensteuereinnahmen, steigende Kosten, neue Anforderungen an kirchliche Arbeit: Die Landessynode der rheinischen Kirche hat auf ihrer Tagung im vergangenen Jahr beschlossen, im landeskirchlichen Haushalt bis 2030 strukturell 31,8 Millionen Euro einzusparen. Die Kirchenleitung legt dazu auf der bevorstehenden Tagung eine Finanzstrategie vor. Ziel ist es, kirchliche Arbeit zukunftsorientiert auszurichten, von Kirchensteuer unabhängiger zu machen und auch als kleinere Kirche weiter für andere da zu sein.
Ein umfangreiches Maßnahmenpaket ist dazu im vergangenen Jahr von mehr als 60 beteiligten Personen in einem breit angelegten Prozess erarbeitet und in den synodalen Ausschüssen beraten worden. Diese Beratungen werden die mehr als 180 Landessynodalen ab dem 16. Januar auf ihrer Tagung in Arbeitsgruppen und Ausschüssen fortsetzen, bevor im Plenum ab dem 19. Januar konkret entschieden wird.
Unter anderem geht es auch um die Zukunft der Erprobungsräume, eine Förderung für innovative Maßnahmen in Gemeinden und Kirchenkreisen.
Landessynode 2025 Präses: Kirche muss hier und jetzt für die Menschen da sein, ekagger.de 6.2.2025
www.ekagger.de | jth | Foto: Petra Stroh (aktualisiert 16.1.2026)









